IVF vorbereiten:
körperlich, mental, emotional.

Eine IVF-Behandlung ist mehr als ein medizinischer Ablauf. Sie fordert den ganzen Menschen. Hier findest du, wie du dich in den drei Monaten vor der Behandlung auf allen Ebenen vorbereiten kannst.

Wie eine IVF-Behandlung abläuft

Wer weiß, was passiert, kann sich besser darauf einlassen. Eine klassische IVF-Behandlung gliedert sich in vier Phasen, die sich über etwa vier bis sechs Wochen erstrecken.

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Hormonstimulation, etwa 10 bis 14 Tage

Mit täglichen Hormonspritzen werden in den Eierstöcken mehrere Follikel gleichzeitig zum Wachstum angeregt. Regelmäßige Ultraschall- und Blutkontrollen zeigen, wie die Follikel reifen. Die Spritzen können emotional herausfordernd sein, physisch sind sie meist gut verträglich.

2

Eizellentnahme, ein Tag

Unter leichter Narkose werden die reifen Eizellen mit einer feinen Nadel aus den Follikeln entnommen. Die Prozedur dauert etwa 15 bis 30 Minuten, danach folgt eine kurze Erholungsphase.

3

Befruchtung und Kultivierung, drei bis fünf Tage

Im Labor werden die Eizellen mit Spermien zusammengebracht, bei ICSI wird ein Spermium direkt injiziert. Die entstehenden Embryonen werden beobachtet und wachsen in einer speziellen Kulturflüssigkeit bis zum Transfer.

4

Embryotransfer und zwei Wochen Warten

Ein oder mehrere Embryonen werden über einen feinen Katheter in die Gebärmutter übertragen. Danach folgt die wohl schwierigste Phase: die zwei Wochen bis zum Schwangerschaftstest. Viele Frauen beschreiben diese Zeit als emotional belastender als die Behandlung selbst.

Was deinem Körper jetzt guttut

Der Körper braucht etwa drei Monate, um Ei- und Samenzellqualität spürbar zu beeinflussen. Deshalb lohnt sich Vorbereitung, nicht Perfektionismus.

Der Teil, den viele unterschätzen

Dieser Teil wird oft unterschätzt. Eine IVF fordert die ganze Person. Die Hormonschwankungen verstärken Emotionen, und die Wartezeiten zwischen den Terminen können sich endlos anfühlen. Das Ergebnis am Ende, egal wie es ausfällt, markiert einen Einschnitt.

Was in dieser Phase wirklich hilft

Je besser du emotional vorbereitet bist, desto weniger fühlst du dich ausgeliefert. Nicht, weil nichts mehr weh tut, sondern weil du dich selbst besser kennst und besser für dich sorgen kannst.

Was du regeln kannst, bevor es losgeht

Durch die IVF begleitet, nicht allein.

MyBabyWish begleitet dich zwischen den Terminen, mit buchbaren Gesprächen beim Expertenteam und psychologischer Unterstützung von Gabriela Cueni und ihrem Team.

Wenn es beim ersten Versuch noch nicht klappt.

Die meisten Frauen, die eine IVF beginnen, brauchen mehr als einen Versuch. Das ist keine Ausnahme, sondern medizinische Realität. Was in diesem Moment zählt: du bist gut informiert, du weißt, was als Nächstes kommt, und du bist begleitet. MyBabyWish ist auch dann für dich da, mit unserem Expertenteam und einer Community, die genau weiß, wie sich dieser Moment anfühlt.

Häufig gestellte Fragen

Ein IVF-Zyklus dauert etwa vier bis sechs Wochen von der Stimulation bis zum Schwangerschaftstest.

Die körperliche Vorbereitung beginnt idealerweise drei Monate vor der Behandlung. Ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, moderate Bewegung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie gezielte Supplemente nach ärztlicher Absprache.

Die Erfolgsraten hängen stark vom Alter ab. Unter 35 Jahren liegt die Erfolgsrate pro Zyklus bei etwa 30 bis 40 Prozent. Mit 40 sinkt sie deutlich.

Regelmäßige Gespräche mit einer spezialisierten Psychologin helfen, die hormonellen Schwankungen und die Wartephasen besser auszuhalten. Auch Entspannungsverfahren, Achtsamkeit und der bewusste Austausch mit anderen Frauen tragen.

Wie lange dauert eine IVF-Behandlung?

Ein IVF Zyklus erstreckt sich meist über vier bis sechs Wochen. Dazu gehören die hormonelle Vorbereitung, die Eizellentnahme, der Embryotransfer und der anschließende Schwangerschaftstest.

Die körperliche Vorbereitung beginnt drei Monate vor der Behandlung mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf, moderater Bewegung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin.